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Terrorangriff auf Mahdi-Moschee in Rabwah
Ahmadis sind auch in ihrem Zentrum nicht sicher!
Frankfurt am Main, 10. Oktober 2025
Am 10. Oktober 2025 eröffnete ein bewaffneter Angreifer das Feuer auf die Mahdi-Moschee im
Zentrum Rabwahs, dem Verwaltungssitz der Ahmadiyya Muslim Jamaat in Pakistan. Der Vorfall
ereignete sich, während sich Gläubige zum Freitagsgebet versammelt hatten. Sechs
Gemeindemitglieder erlitten Schussverletzungen.

Der Angriff löste Panik unter den Betenden aus und verstärkte die Angst in Rabwah, wo Ahmadis
seit langem Schikanen, Überwachung und Einschränkungen ihrer Religionsausübung ausgesetzt
sind, da Rabwah das Zentrum der Gemeinde ist.
Dieser Angriff ist Teil eines Musters eskalierender Gewalt und Repressionen gegen Ahmadis in
ganz Pakistan. In diesem Jahr wurden bisher 22 Ahmadi-Moscheen geschändet, Minarette und
Gebetsnischen zerstört – oft von lokalen Behörden unter klerikalem Druck. Diese Schändungen
gingen mit einem starken Anstieg der Bemühungen zusammen, Ahmadis am Freitagsgebet zu
hindern. Es wurden mehrere Polizeiverfahren gegen Ahmadis eingeleitet, allein weil sie
Freitagsgebete verrichteten, darunter Massenanzeigen in Sargodha und Daska. In den Distrikten
Faisalabad, Sheikhupura und Karachi wurden Moscheen versiegelt, Gläubige festgenommen und
Gebetsversammlungen gestört oder angegriffen.
Die zunehmende Häufigkeit und Koordination dieser Vorfälle deutet auf ein Klima organisierter
Intoleranz hin, in dem das religiöse Leben der Ahmadiyya, von der Moscheearchitektur bis zum
gemeinsamen Gebet, systematisch angegriffen wird. Der Angriff macht deutlich, dass Ahmadis in
Pakistan nirgends sicher sind, auch nicht in Rabwah, wo sie ca. 95 % der Bevölkerung darstellen.
Dr. Mohammad Dawood Majoka
Pressesprecher
Ahmadiyya Muslim Jamaat Deutschland KdöR
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